Exsila greift ein

Kennen Sie Exsila? Exsila ist eine Schweizer Online Tauschbörse. Ursprünglich für Bücher und Tonträger gedacht, mittlerweile ein absoluter Gemischtwarenladen. Schwerpunkt und System sind hier auf TAUSCH ausgerichtet. Man kauft Punkte gegen Schweizer Franken und handelt Produkte mit Punkten. Verkäufer gibt es nicht, der Rücktausch von Punkten in Schweizeer Franken ist nämlich ausgeschlossen.

Zwei Dinge passen mir bei Exsila allerdings überhaupt nicht:
_Die Portokosten müssen immer und grundsätzlich selbst getragen werden-
_Die Preise werden zwar selbst definiert, müssen jedoch falls vorhanden, vergleichbaren Angeboten angepasst werden um überhaupt gelistet zu werden. Ist man alleine mit dem Angebot und definiert einen Preis, der auch das Porto beinhaltet (damit am Ende noch etwas übrig bleibe), wird man regelmässig darauf hingewiesen, der Preis müsse nach unten korrigiert werden. Das heisst, ein Preis wird solange abwärts massiert, bis er irgendwann passend ist. Die Frage ist nur für wen.

Heute habe ich eine e-Mail bekommen vom Kundendienst. Man habe, so heisst es darin, eines meiner Angebote, das ich testweise wieder einmal und entgegen meiner Begeisterung dort eingestellt habe, „pausiert„. Das heisst es wird nicht mehr angeboten. Und zwar deshalb, weil ich mich nicht an die laufend per e-Mail eintreffenden Empfehlungen gehalten und den Preis in den Sinkflug übergeleitet habe.

Exsila ist meines Erachtens verlorene Zeit. Falls Ihnen etwas zum Wegwerfen zu schade und fürs Brockenhaus zu wertvoll ist und wenn Sie also etwas verkaufen wollen, machen Sie das besser über ricardo.ch oder tutti.ch. Oder eine der Börsen auf Facebook. Dort hat man nämlich die Möglichkeit, die Abholung oder einen Kostensatz für den Postversand vorzusehen.

Schade eigentlich um die ursprünglich tolle Idee.

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