{"id":1459,"date":"2012-11-08T09:33:47","date_gmt":"2012-11-08T08:33:47","guid":{"rendered":"http:\/\/www.publikat.ch\/wordpress\/?p=1459"},"modified":"2012-11-08T09:33:47","modified_gmt":"2012-11-08T08:33:47","slug":"extrem-aufdringlich","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.publikat.ch\/wordpress\/extrem-aufdringlich\/","title":{"rendered":"Extrem aufdringlich"},"content":{"rendered":"<p>Wie man es nicht machen sollte, nicht machen darf, zeigt im Augenblick in einem anschaulichen Spam-Mailing der TSV D\u00fcdingen. In dessen Auftrag verschickt Muriel Hayoz am 9. Oktober 2012 ein erstes e-Mail. Es geht vermutlich an s\u00e4mtliche auf der Webseite der Gemeinde D\u00fcdingen eingetragenen Gewerbebetriebe.<\/p>\n<p>Kurz ist die Ansprache<\/p>\n<blockquote><p>Sehr geehrte G\u00f6nner und liebe Freunde des TSV D\u00fcdingen<br \/>\nAnbei senden wir Ihnen die Tombola-Anfrage f\u00fcr den Turnerabend 2012&#8230;<\/p><\/blockquote>\n<p>Man mache einen Turnerabend und man wolle f\u00fcr die Tombola (Lotterie) einen grossz\u00fcgigen (!) Gabentisch anbieten und man wolle daher &#8218;h\u00f6flich&#8216; um eine entsprechende Spende anfragen, steht im ersten beiliegenden Formular. Ein weiteres Formular liegt bei, damit kann man seine (gef\u00e4lligst nicht zu knappe!) Spende anmelden.<br \/>\nIch muss dazu erl\u00e4utern, dass ich Muriel Hayoz nicht kenne und mit dem TSV zuletzt als kleiner Bub einen Kontakt hatte.<\/p>\n<p><strong>Aber selbstverst\u00e4ndlich. Darf&#8217;s sonst noch etwas sein?<\/strong><\/p>\n<p>Was w\u00fcrden Sie tun? Die Absicht ist klar und wohl irgendwie \u00fcblich. Aber die Form! Manche Menschen rasen offenbar im Intercity durch die Flegeljahre?<br \/>\nMeiner Ansicht nach ist es zwingend notwendig, wenigstens den pers\u00f6nlichen Kontakt zu suchen, eine Anfrage pers\u00f6nlich zu stellen. Denn sonst&#8230;ab in den Papierkorb. Oder nicht?<\/p>\n<p>Genau so ging das wohl auch. Jedenfalls habe ich am 7. November erneut eine e-Mail in der Inbox. Darin steht zu lesen, man sei auf die Preise angewiesen und man solle doch (jetzt endlich!) eine kurze R\u00fcckmeldung geben ob man den nun den TSV mit einer Spende unterst\u00fctzen wolle.<\/p>\n<blockquote><p>D\u00fcrfen wir Sie um raschm\u00f6glichste Antwort bitten, entweder mittels des Beiblattes oder via E-Mail.<\/p><\/blockquote>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich liegt das Anmeldeformular erneut bei und selbstverst\u00e4ndlich ist die Geschichte diesmal mit flinkem Delete-Finger erledigt.<br \/>\nAlso wenn der TSV \u00f6rtliche Gewerbetreibende als &#8218;geehrte G\u00f6nner und liebe Freunde&#8216; gewinnen m\u00f6chte, sollte man sich dort wohl dringlichst ein paar ernsthafte Fragen stellen&#8230;<\/p>\n<p><strong>Ach \u00fcbrigens&#8230;der Absender @tsvd.ch bleibt bei mir k\u00fcnftig im Spam-Fighter kleben.<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie man es nicht machen sollte, nicht machen darf, zeigt im Augenblick in einem anschaulichen Spam-Mailing der TSV D\u00fcdingen. In dessen Auftrag verschickt Muriel Hayoz am 9. Oktober 2012 ein erstes e-Mail. Es geht vermutlich an s\u00e4mtliche auf der Webseite der Gemeinde D\u00fcdingen eingetragenen Gewerbebetriebe. Kurz ist die Ansprache Sehr\u2026<\/p>\n<p class=\"continue-reading-button\"> <a class=\"continue-reading-link\" href=\"http:\/\/www.publikat.ch\/wordpress\/extrem-aufdringlich\/\">Weiter lesen&#8230;<i class=\"crycon-right-dir\"><\/i><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":""},"categories":[4],"tags":[],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.publikat.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1459"}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.publikat.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.publikat.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.publikat.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.publikat.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1459"}],"version-history":[{"count":2,"href":"http:\/\/www.publikat.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1459\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1461,"href":"http:\/\/www.publikat.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1459\/revisions\/1461"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.publikat.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1459"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.publikat.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1459"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.publikat.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1459"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}