Der Druckhelfer

In der Werbebranche stellen wir immer wieder fest, dass Online-Druck von manchen Kunden allein aufgrund des Preisvorteiles bevorzugt wird.

 

Gelegentlich stehen sie dann da mit ihrem selber ausgelösten Druckauftrag und sie haben ein Problem, das sie alleine nicht lösen können. Es ist halt so, dass man für gewisse Dinge etwas mehr braucht…Ausbildung, Know-how, Erfahrung und gelegentlich auch geeignete Software. Wären Sie zum regionalen Druckbetrieb gegangen, würde ihnen nun bequem (und oft kostenlos) geholfen.

Als Vergleich:
Wäre dieser Kunde Automechaniker, müsste man sagen, WIE man einen Motor revidiert ist SEIN Problem, SEIN Know-how. Es ist nicht zu erwarten, dass der durchschnittliche Automobilist darin reüssiert. Oder?

Zurück zum Thema:
Was tun, wenn man das Problem schon losgetreten hat?
cropped-bannerWir haben nun beschlossen, Hilfestellung zu bieten. Und zwar in mehrfacher Hinsicht:
Einerseits finden Sie in diesem Ressort »Der Druckhelfer« zunehmend Informationen, die Ihnen behilflich sein sollen in Hinsicht auf einen Druckauftrag im weitesten Sinne.
Andererseits empfehlen wir Ihnen Fachbetriebe, die für Sie selbst kleinere Aufgaben oder Teilaufgaben gerne lösen.

»Der Druckhelfer«, ist quasi Ihr hilfreicher Geist aus der Lampe.

 

G E I L E   L I N K Slink

 

 

 

Passfoto Grösse und Format

grauerSchweizer Passfotos und biometrische Passfotos haben eine Grösse von 35 mm × 45 mm und keinen Rand.
Mehr darüber…

 

 

Der Trick mit dem maximalen Druckformat

dehnHaben Sie aus irgend einem Grund das Bedürfnis, das Druckformat „auszudehnen“, sprechen Sie mit Ihrem Drucker. Selbst kleinformatige Druckmaschinen (etwa im Digitaldruck) haben oft noch ein Plus.
Bei „meiner Druckerei“ ist es so, dass die offiziell A3 drucken. Für ein Faltblatt wollte ich das Maximum ausschöpfen. Weil deren Maschine normalerweise auf SRA3 druckt (ein Überformat von A3: 320 x 450 mm), kann das maximal ausdruckbare Format auf 310 x 440 mm, im Gegensatz zu A3 (ca. 290 x 420 mm), immerhin um volle zwei Zentimeter in beide Richtungen ausgedehnt werden. Das ist nicht sehr viel, aber vielleicht hat man genau damit die Nase mal wieder vorne?

 

Google-Karten auf Papiergrösse bringen

K-tipp hat schon 2012 einen tollen Trick verraten:
Es ist ja so, dass die Grösse von Strassenkarten und Satellitenaufnahmen von Google Maps beschränkt ist. Abhilfe schafft ein Programm, das Karten und Luftaufnahmen bis zur Postergrösse erstellt: Das kostenlose Windows-Programm Goo-Grab. Mehr darüber…

 

RGB versus CMYK

rgb-vs-cmykEs gibt wesentliche Unterschiede zwischen RGB und CMYK: Während Büroprinter, Kameras, TVs und Computerbildschirme mit der additiven Farbmischung RGB arbeiten, kann die Druckerei nur mit dem separierten Vierfarbensystem CMYK (subtraktive Farbmischung) befriedigende Resultate erzielen.
Hier sind RGB und CMYK gut beschrieben…

Haben Sie sich auch schon gefragt, wofür das K von CMYK steht?
Wikipedia erklärt CMY/CMYK detailliert…

Wikipedia erklärt auch RGB gut…

 

Druckereiwissen und Fachausdrücke

Druckereiwissen von A wie Antialiasing (Reduzierung des Treppen- oder Sägezahneffekts) bis Z wie Zickzackfalz (Leporellofalz, Bezeichnung für einen bestimmten Parallelfalz) gibt es auch bei Wikipedia unter Druckersprache.

 

In zehn Kapiteln zum perfekte Logo

Andreas Huber und Thomas Nolf, zwei Österreicher aus Rum (hoffentlich ist das nicht symptomatisch!) 😉 haben in ihrem »Logodesign Guide« alle Informationen zusammengetragen, die Sie brauchen wenn Sie das perfekte Logo erarbeiten wollen. Nach der aufmerksamen Lektüre der zehn Kapitel – von Gestaltungsgrundlagen bis zum Technischen Hintergrundwissen – dürften Sie dazu in der Lage sein. »Es gibt viele kleine Dinge die ein gutes Logo ausmachen, und mit vielen kleinen Dingen kann man sich aber ein Logo auch verhauen.«, sagen die Herausgeber.

 

Glauser-Colorchart

Gesehen bei Glauser Druck

Für Farbaholics und Vorstufenprofis hat die Druckerei Glauser in Fraubrunnen ein exklusives Werkzeug erarbeitet: Den Glauser-Colorchart.
Farbharmonien, Farbtafeln auf gestrichenem und normalem Offsetpapier, sämtliche üblichen Farbtafeln (CMY-Werte) sind darin enthalten.
49 Franken, die sich wirklich lohnen!

 

 

Mischverhältnisse der Farben
Ewald_hering_colors

 

Schnellkurs – Der Weg zum guten Layout

Wenn Sie – aus welchem Grund auch immer – die Gestaltung eines Flyers nicht einem Profi überlassen möchten, sollten Sie mindestens wissen, wie man den optisch optimalen, ansprechenden Flyer gestaltet. Das einzige, was Ihnen helfen kann ist nebst ein paar Grundkenntnissen ein feines Gefühl.

Kurz und bündig brauchen Sie
Psychologie

  • Ein bisschen psychologische Farbkenntnis (bsp. rot für billig oder reisserisch, grün für natürlich oder ruhig, blau für Fernweh). In der Gestaltung spielen harmonische Kombinationen eine wesentliche Rolle. Also das Zusammenspiel der verwendeten Farben für Papier, gedruckten Hintergrund und die Illustration(en).
  • Einen „Schlüsselreiz“ als ansprechendes Argument für die Headline.
  • Wenigstens einen so genannten Eyecatcher (Blickfänger), ein Bild (Foto oder Grafik), das exzellent zur gewünschten Aussage passt. Ideal sind Menschen oder Stimmungsbilder.

Minimale Gestaltungskenntnisse

  • Für das Layout ideal ist immer der „Goldene Schnitt“. Ein Verhältnis von etwa 3 : 5, was als besonders harmonisch betrachtet wird. Ob Sie horizontal oder vertikal aufteilen ist weniger wichtig.
  • Lenken Sie den Blick vom Eyecatcher zur Headline (zentrales Thema).
  • Spielen Sie mit dem so genannten Weissraum. Dieser kann, muss aber nicht, weiss sein. Wichtig ist, dass er leer ist und somit zur lockeren Gestaltung beiträgt und die weiteren Gestaltungselemente besser zur Geltung bringt.

Grundkenntnisse in Typographie

  • Setzen Sie nicht zu viel Text ein (Grafiker sprechen dann von Bleiwüste, der Begriff stammt aus früheren Zeiten, in denen Druckvorlagen noch in Blei gesetzt wurden.)
  • Verwenden Sie höchstens drei Schriftarten. Wobei auch unterschiedliche Schriftgrössen mitgezählt werden.
  • Die Schriftart sollte zum Thema passen, wenigstens in der Headline. Schriften wie Helvetica (Arial, serifenlos) oder Times (Serifen) sind für Lauftext ideal, gelten als emotionslose Standardschrift und ergeben ein ruhiges Schriftbild.
  • Die Headline wird um einiges grösser gesetzt als die Schrift für den „Lauftext“. Sie darf sich auch optisch abheben. Den „Lauftext“ setzen Sie nicht zu klein, so dass er ohne Lupe zu lesen ist. Ein ruhiges Schriftbild ist zu bevorzugen. Eigentlich wie Sie das von Ihrer Tageszeitung her kennen.

Was Ihnen helfen kann ist
Dieses Standardwerk der Typographie:
Manfred Siemoneit – Typographisches Gestalten

 

 

 

Checkliste Faltflyer

chlffWas Sie mindestens bedenken müssen, wenn Sie einen Flyer machen lassen wollen…
Hier im kostenlosen Arbeitsdokument übersichtlich dargeboten.

 

 

 

Wenn nur wenige Kärtchen gebraucht werden

viskmoder Schilder oder Etiketten, dann empfiehlt es sich auf die vorgestanzten Druckbogen und die zahlreichen kostenlos dargebotenen Druckvorlagen für Word zurückzugreifen. Avery Zweckform hat beides im Angebot.
Schauen Sie selbst…

 

 

 

Typographische Masssysteme

Im Laufe der Zeit wurden rund um die Welt verschiedene Masssysteme für die Typographie entwickelt und benutzt. Die prominentesten sind das Fournier- und das Didiot-System, das Pica-System sowie das heute aktuelle und daraus resultierende DTP (Dot Per Inch)-System. Das Pica- und das DTP-System unterscheiden sich jedoch ganz minim.
Mehr darüber…
Umrechnen können Sie diese Masse, jedes in die anderen, bequem mit diesem Online-Rechner.

 

Der Weg zum optimalen Logo Design

Am Anfang steht die Idee. Es muss eine sein, die sich gut umsetzen lässt und klein und gross, auf hell und auf dunkel gut wirkt. Manchmal soll einfach zu viel mit hinein: Unternehmensgeschichte. Tätigkeit, vielleicht auch schon eine erste Botschaft (Slogan). Und einzigartig soll es ja schliesslich auch noch sein.
So komplex wird es aber schwierig, sagen Designer unisono und schlagen vor, besser »KISS« (keep it simple stupid) zu bleiben:

  • Simpel statt komplex: auf die zentrale Aussage fokussiert.
  • Der Slogan hat im Logo nichts zu suchen.
  • Höchstens drei Farben verwenden. Besser sogar nur eine oder zwei. Gut ist,
    wenn das Logo auch einfarbig wirkt. Man denke etwa an eine Prägung.
  • Zwei Schriftarten (auch Grössen!) sind mehr als genug.

Exzellente Beispiele sind die Logos der Automarken.
Gut ist immer auch ein Spiel mit Buchstaben. Prominente Beispiele:

logoshowWordPress, Carefour und VW.
Wirklich KISS und sowas von simpel und auf den Punkt gebracht.
Finden Sie nicht?

Viel Spass beim Herumtüfteln!

 

Die DIN Formate

Die hierzulande üblichen Papierformate sind DIN A, B und C. Schon fast seit hundert Jahren. Ja sogar noch länger (wenn auch unbedeutender).
Die 1922 durch den deutschen Ingenieur Walter Porstmann entwickelte DIN Norm für Papierformate geht nämlich auf Entwürfe aus der Zeit der Französichen Revolution zurück. Ein A0-Bogen hat eine nominale Fläche von einem Quadratmeter im Verhältnis 5:7.
Der A Norm folgte die B, später die C Norm. Allen gemeinsam ist die Art der Berechnung. Das nächstkleinere Format einer Reihe entsteht nämlich stets durch Halbierung des vorhergehenden Formats. Wobei immer die längere Seite halbiert wird.
Interessant ist noch, dass entgegen der Logik, die C-Reihe aufgrund ihrer Masse eigentlich zwischen der A- und der B-Reihe stehen sollte. So kommt es, dass im Geschäftsverkehr ein Brief üblicherweise auf A4-Bogen geschrieben und in einen C5 oder C4 Umschlag verpackt und dieser zwecks Versand gelegentlich in einen B5 resp. B4 Umschlag gesteckt wird. Dieser entspricht bis dato den Normen der Post und ist somit das grösstmögliche Format für den Versand als Brief.

formate

Oberhalb der A0 liegen dann noch die für Werbe-Plakate üblichen F-Formate:
F4, das so genannte Weltformat: 1280 x 895 mm
F200, Cityformat: 1700 x 1165 mm
F12, Breitformat: 1280 x 2685 mm
F24, Doppelbreitformat: 2560 x 2685 mm

Alles sonst noch Wissenswerte über DIN-Formate, Buchformate und Bildformate finden Sie auf der Webseite DIN Formate.

 

Neues Logo einfach und kostenlos

logoFreeLogoServices.com ist ein Online-Dienst, der es Ihnen ermöglicht, bequem ein individuelles wenn auch simples Logo zu gestalten und daraus ableitend Visitenkarten oder bedruckte Werbemittel. Die definitive und unbegrenzte Verwendung Ihres Logos ist für verhältnismässig bescheidene CHF39.95 abgegolten.
Die Erstellung eines Logos geht zurück auf hunderte von Icons und zahlreiche Schriften. Die erste Auswahl kann dann bezüglich Farbe, Grösse und Farbtyp weiter online bearbeitet werden. So kommen Sie wirklich rasch und unkompliziert mindestens zu brauchbaren Entwürfen, möglicherweise und gerade für Einmannbiz zu einem definitiven und relativ hochqualitativen Logo. Allerdings mit dem Risiko, dass ein anderer mit (nahezu) demselben daherkommt.

Einiges besser, aber auch viel teurer ist zum Beispiel logomarket.de
Dort kostet ein Logo um die 200 bis 300 Euro. Mit dem Grafiker, der das dargebotene Logo erstellt hat, kann man in Kontakt treten, man kann das Logo anpassen und auf weitere Drucksachen implementieren lassen. Jedes Logo ist nur einmal verfügbar, also garantiert einzigartig. über 20.000 exklusive Logo Design Entwürfe stehen zur Auswahl.
Tipp: Die Webseite ist auch zwecks Inspiration absolut einen Besuch wert.

 

Farbcodes umrechnen ganz einfach

ralcodes

Alle Farben und Farbprofile
übersichtlich dargestellt.

rgbto bietet eine sensationelle Plattform für die Umrechnung von Farben in andere Farbprofile. RAL ebenso wie Pantone werden per Klick in RGB, HSL, HSB, CMYK, Hexadezimal und sogar in „Websafe“ umgerechnet und farblich dargestellt. Ein weiterer Klick auf den gewünschten Wert und die Ziffern sind zur Übernahme kopiert.

Ein ergänzender Bereich ist „Get colors inspiration“ wo die passenden Farbschemas (Komplementärfarbe etc.) dargestellt werden, womit man sich gelegentlich inspirieren lassen kann. Auch wenn so mancher Bildschirm nicht geeicht ist, für eine erste Übersicht ist diese Plattform einfach toll.

Prädikat: Grossartig…und erst noch kostenlos.

 

Sonderfarbkanal erstellen

So geht’s:

 

Das Einmaleins der Farbenlehre

Alles über CMYK und RGB: